Ursprünglich entstammt die Idee zur Entwicklung der Motorsägen aus der Medizin, wo man sie Mitte des 19. Jahrhundert zur Zerkleinerung von Knochen benutzte. Der Bau von Motorsägen wurde dann Anfang des 20. Jahrhundert weiterentwickelt, um die harte Handarbeit der Waldarbeiter beim Bäume fällen zu erleichtern. Die erste Motorsäge war die Holzfällermaschine Sector. Man setzte sie zum Baumfällen und Ablängen ein.
Forstkettensägen: lange entwickelt
Im Laufe der Zeit verfeinerten sich die technischen Erneuerungen, auch wenn es ein relativ mühseliger Entwicklungsweg war, da die ersten Maschinen sehr schwer, unhandlich und vor allem noch sehr störungsanfällig waren. Andererseits wurden z.B. Spezialgeräte wie 1940 eine 2-Mann-Kettensäge entwickelt. Dieses Gerät wog 60 Kilo. Auch heute noch werden 2-Mann-Kettensägen in der Forstwirtschaft eingesetzt. Diese Säge-Typen sind zu groß und zu schwer, um sie nur von einem Mann handhaben zu lassen. Heutzutage werden 2-Mann-Kettensägen hauptsächlich im Regenwald verwandt. Ein weiterer Typus von Forst Kettensägen ist der so genannte Hochtaster. Ein Hochtaster wird an einen Teleskopstab befestigt und besonders für das Abtrennen von sehr weit oben im Baum befindlichen Ästen eingesetzt.
Forst Kettensägen: Mit einem Zweitaktmotor zum Erfolg
Wie auch bei anderen Kettensägen befindet sich auch bei Forst Kettensägen der Motor des Gerätes im Gehäuse. Am Gehäuse sind ebenfalls die Griffe angebracht. Betrieben werden Forst Kettensäge von Elektro- bzw. Zweitaktmotoren. In der Fortwirtschaft gibt es Ketten mit sehr verschiedener Schneidegeometrie, die für die Standzeit und für die Schärfe und sie für die Schneideleistung und –qualität verantwortlich sind.
Kettensegen: Seien Sie vorsichtig
Dass die Arbeit mit Forst Kettensägen gefährlich ist, zeigt sich besonders daran, dass auf ungefähr 1100 m³ aufgearbeitetes Holz sich je ein Unfall ereignet. Meistens wird das linke Bein und der linke Arm verletzt. Die meisten Unfallursachen sind entweder Stolpern und ein Kickback, d.h. wenn die Säge plötzlich hochschlägt, weil das Sägeblatt in einem kritischen Winkel auf das Holz trifft. Die Vibrationen der Forst Kettensäge können zur so genannten Weißfingerkrankheit (Durchblutungsstörungen in den Händen) führen. Ebenfalls sind Hörschäden unter Waldarbeitern stark verbreitet.